Die Gneisenau war ein Schlachtschiff der Kriegsmarine des Deutschen Reiches. Sie wurde nach dem preußischen Generalfeldmarschall August Neidhardt von Gneisenau (1760–1831) benannt.
Nach Verzögerungen des Baus wurde sie 1938 noch vor dem Schwesterschiff Scharnhorst in Dienst gestellt und nahm während des Zweiten Weltkrieges an verschiedenen Operationen der Kriegsmarine teil, wobei sie mehrfach beschädigt wurde.
Das Schlachtschiff Gneisenau, oftmals auch als Schlachtkreuzer bezeichnet, war in der ersten Hälfte des 2. Weltkrieges eine der erfolgreichsten Überwassereinheiten der Kriegsmarine.
Sie führte 1938-1942 zusammen mit dem Schwesternschiff Scharnhorst mehrere Atlantikunternehmungen durch und versenkte dabei unter anderem den Flugzeugträger Glorious.
Die Gneisenau wurde 1942 in der Werft in Kiel durch einen Bombentreffer schwer beschädigt und daraufhin außer Dienst gestellt, wobei die Bewaffnung ausgebaut und als Küstenartillerie verwendet wurde. Im März 1945 wurde sie als Blockschiff in der Hafeneinfahrt von Gdingen (damals: Gotenhafen) selbst versenkt.